Zukunftsstadt Ulm: Im internationalen Netzwerk intelligenter Städte

Der Ulmer Weg der digitalen Stadt beweist sich auf europäischer Ebene

Ulm gewinnt Teilnahme an internationalem Netzwerk für intelligente Städte.
 

Seit Anfang Juli ist die Zukunftsstadt Ulm eine von 100 Intelligenten Städten (ICC) in Europa. Auf Grundlage ihrer Bewerbung wurde sie in das exklusive Netzwerk der Europäischen Kommission aufgenommen.

Oberbürgermeister Gunter Czisch freut sich: "Die Teilnahme am Netzwerk ist eine Auszeichnung für unsere umfassenden Aktivitäten und Projekte auf dem Weg hin zu der nachhaltigen, intelligent vernetzten und lebenswerten Stadt Ulm. Nachdem wir bereits als eine der ersten deutschen Städte für die Förderung der Bundesregierung 'SmartCity made in Germany' ausgewählt wurden, freue ich mich nun über die gerade bekannt gegebene Aufnahme Ulms in den Kreis der „100 Intelligenten Städte“, die in der Verbindung von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und einer starken Wirtschaft vorangehen sollen. Jetzt können wir uns darauf freuen, unsere Erfahrung international einzubringen und gleichzeitig darauf auch von den Besten zu lernen."
 

In dem Netzwerk befinden sich neben teilnehmenden Städten aus über 20 Ländern auch 8 sog. Mentoren-Städte wie Hamburg, Barcelona und Amsterdam.

Im Rahmen des ICC-Programms stehen für Ulm folgende Fragestellungen im Zentrum:

  1. Wie kann die Digitalisierung helfen, aktuelle und künftige Pandemien zu bewältigen?
  2. Wie können Start-Ups in eine SmartCity-Strategie eingebunden werden?
  3. Wie kann Wasserstoff für eine nachhaltigere Mobilität im ÖPNV eingesetzt werden und
  4. Wie kann Technologie dazu beitragen, Sicherheit im öffentlichen Raum zu verbessern?
     

Die erfolgreiche Aufnahme in das europäische Netzwerk baut auf der Grundlage laufender Projekte der Stadt Ulm auf, mit denen der Schritt in die digitale Zukunft gewagt werden soll. Mit den Aktivitäten der Geschäftsstelle "Digitale Agenda" - wie zum Beispiel am Eselsberg oder in der Zukunftsstadt 2030 - konnte sich Ulm in den letzten Jahren wichtige Landes- und Bundesförderungen zu Digitalisierung und nachhaltiger Stadtentwicklung sichern. Im Fokus steht dabei, wie das Leben der Bürgerinnen und Bürger einfacher und lebenswerter gestaltet werden kann. So werden Projekte, Inhalte und Maßnahmen - beispielsweise zur Förderung der Fahrradmobilität, der Teilhabe am digitalen Wandel oder des digital unterstützen Zusammenlebens im Quartier - fachbereichsübergreifend und gemeinsam anhand der Wünsche und Anregungen der Ulmerinnen und Ulmer entwickelt. Dieser Ulmer Weg in die Zukunft bewährt sich und findet deutschlandweite Beachtung.

"Am Ende entscheidet sich der Erfolg der SmartCity in der intelligenten Vernetzung von Maßnahmen und unseren Akteuren. Dabei gehen wir mit der Teilnahme am ICC-Netzwerk den Ulmer Weg konsequent weiter", beschreibt Oberbürgermeister Gunter Czisch das Vorgehen.
 

Information:

Erwähnung findet die Aufnahme in das Netzwerk auch in der Schwörrede 2020 vom 20.07.2020:

"Der Klimawandel nimmt an Dramatik stetig zu. Deshalb initiiert der Europäische Green Deal der EU-Kommission Programme, die zu einer nachhaltigen, intelligent-vernetzten und lebenswerten Stadt führen sollen. Deshalb freuen wir uns über die gerade bekannt gegebene Aufnahme Ulms in den Kreis der „100 Intelligenten Städte“, die in der Verbindung von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und einer starken Wirtschaft vorangehen sollen."