Stadt Wolfsburg

Mit dem Förderprojekt "ViWoWolfsburg2030+" hat Wolfsburg die Themen Wohnvielfalt, Mobilität & Energie mit Blick auf die digitale Transformation vernetzt gedacht und ein breites Portfolio für eine nachhaltige & integrierte Stadtentwicklung erarbeitet.

Bürger- und Kinderworkshop Wolfsburg 2017

Logo zum Förderprojekt "ViWoWolfsburg2030+" der Stadt Wolfsburg auf dem Bürger- und Kinderworkshop im September 2017 in Wolfsburg

Stadt Wolfsburg

ViWoWolfsburg2030+ - Visionen zum Wohnen in Wolfsburg 2030+

Die Stadt Wolfsburg will die künftige Stadtentwicklung stärker an der Vernetzung und digitalen Transformation von Lebens- und Arbeitsbereichen ausrichten. Im Projekt „ViWoWolfsburg2030+“ wurden anhand der Bürgerbedarfe und vor dem Hintergrund der digitalen Transformation drei Schwerpunktthemen für Wolfsburg gebildet: Mobilität, Wohnvielfalt und Energie. In diesen Themenfeldern wurden sieben Projekte von interdisziplinären Akteuren unter wissenschaftlicher Begleitung erarbeitet. Das Ziel war durch Digitalisierung und Vernetzung die Zukunftsfähigkeit Wolfsburgs zu sichern und Mehrwerte für die Menschen vor Ort zu schaffen, um die Lebensqualität für alle zu erhöhen.

Die folgenden Projektvorschläge wurden gemeinsam entwickelt:

Wohnvielfalt

  • Clusterwohnen Plus – Gemeinschaftliches und flexibles Wohnen mit Vernetzung im Quartier
  • Vernetzung, Sicherheit und Unterstützung im Alltag – Digitale und smarte Produkte und Services für das Leben Zuhause
  • Die digitale Haustafel – Zu jeder Zeit integriert, vernetzt und informiert

Energie

  • 100% E-Mobilität-Parkpalette mit Lastmanagement und nachhaltiger Stromerzeugung aus eigener Photovoltaik-Anlage
  • Energiespar-Tutorials
  • Die modulare, multimodale und energetisch nachhaltige Mobilitäts- und Sharing-Station

Mobilität

  • Neue Ansätze zur Förderung von Multimodalität über ein innovatives Sharing-Angebot

Eine ausführliche Beschreibung der Projekte kann in der Abschlussbroschüre und dem Planungs- und Umsetzungskonzept auf der Website der Zukunftsstadt Wolfsburg nachgelesen werden.

Der Partizipationsprozess wurde unter Anwendung der auf Ko-Kreation und Ko-Produktion ausgerichteten Methode des Urban Design Thinking der TU Berlin als wissenschaftlicher Kooperationspartnerin in einem analogen Workshop-Prozess – ergänzt um Befragungen und digitale Tools – durchgeführt. Dabei wurden die Projekte gemeinsam von BürgerInnen, Wohninteressierten, Kindern und Fachleuten aus Wirtschaft und Verwaltung auf Augenhöhe erarbeitet und zur Umsetzung vorbereitet. Sie können im Rahmen eines integrierten Ansatzes verwirklicht werden. Ein Marketingpartner zur Bekanntmachung des Wettbewerbs und der Veranstaltungen hat den Prozess begleitet.

Die Umsetzung der Projekte sieht die Schaffung von einem oder mehreren Reallaboren an ausgewählten Standorten im Stadtgebiet vor mit dem Ziel, u.a. Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Verstetigung in der Gesamtstadt und eine mögliche Übertragung in die Region zu erforschen.