Stadt Ulm

Anwendung des Internet der Dinge für alle in der Ulmer Gesellschaft im Bereich Bildung, Mobilität, Demographie sowie Verwaltung. Die Daten von Sensoren und Aktoren im öffentlichen/privaten Raum fließen auf einer Ulmer Urbanen Datenplattform zusammen.

Ulmer Innovationsprinzipien

Digitale Nachhaltigkeit von unten gestalten!

Stadt Ulm

Internet der Dinge für alle - Nachhaltigkeit digital mitgestalten!

Idee und Ziele
Ziel der Zukunftsstadt Ulm 2030 ist es, Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unter Nutzung ressourceneffizienter digitaler Techniken in der Stadtentwicklung zu etablieren.
In Phase 3 werden der öffentliche wie auch der private Raum mit Sensoren und Aktoren ausgestattet, deren Daten auf einer urbanen Ulmer Datenplattform zusammengeführt werden. Aus den wachsenden Datenbeständen können so kontinuierlich sichtbar neue Anwendungsfälle für Bürgerinnen und Bürger, öffentliche Verwaltung, Unternehmen und Forschungsträger aufgebaut und entwickelt werden.

Umsetzung und Transfer
Mit dem Ansatz der Zukunftsstadt Ulm 2030, das Internet der Dinge (Internet of Things = IoT) im gesellschaftlichen Bereich für alle  mit offenen Schnittstellen und Standards anzuwenden, entstehen erstmals neue und übertragbare Geschäftsmodelle für mittelgroße Städte.
Durch die Begleitung des Projektes seitens der TFU, der IHK und der Initiative ulm.digital.e.V. erfolgt eine Bewertung der Marktpotenziale der Anwendungen für Start-Ups und neue Geschäftsmodellen.
 

Zusammenarbeit mit der Wissenschaft
Für die wissenschaftlichen Partner (Uni Ulm, Hochschule Ulm, Hochschule Neu Ulm, Fraunhofer IAo und Zeppelin Universität) sind projektübergreifend folgende Aufgaben vorgesehen:

  • Mitarbeit und Treiber in Projekten als wissenschaftlicher Partner in den Anwendungsfeldern nach Erarbeitung der Forschungsagenda
  • Beratung der Bürger und Bürgerinnen, des Gemeinderats sowie der Stadt Ulm
  • Dissemination der Forschungsergebnisse
  • Unterstützung der nutzerspezifischen Kommunikation

Einbindung weiterer Akteure
Ein Kernelement stellt die kontinuierliche Einbindung der Ulmer Bürger über unterschiedliche Formate dar. Darüber hinaus werden Vertreter der Verwaltung, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zum Einbringen von Fach- und Nutzerperspektiven eingebunden. Über die Initiative Ulm digital werden zudem Kooperationen zur Wirtschaft, Industrie und Handwerk gesucht.