Stadt Norderstedt

Norderstedt will die vielfältigen Aktivitäten einer nachhaltigen Entwicklung als Standortvorteil ausbauen.Dazu zählt auch die Akzeptanzforschung für Kleinstwohnungen - als Angebot für bezahlbaren Wohnraum - und Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung.

Miteinander im Gespräch über Nachhaltigkeit

Miteinander im Gespräch über Nachhaltigkeit

Stadt Norderstedt / e-fect

Vorsprung durch Nachhaltigkeit - Norderstedt 2030+

Norderstedt will die vielfältigen Aktivitäten einer nachhaltigen Entwicklung als Standortvorteil ausbauen. Zukunftsstadt ist ein Baustein auf diesem Weg.

Nach einer Identifizierung von 7 Leitzielen einer nachhaltigen Stadtentwicklung konnte die breite Zustimmung der Bevölkerung über eine repräsentative Umfrage überprüft, eindrucksvoll bestätigt und inhaltlich für den weiteren Prozess konkretisiert werden.

Aus einem deutlich weiter gefassten Konzept zur integrativen Umsetzung der Leitziele wird in Stufe 3 von Zukunftsstadt der Bereich nachhaltig Wohnen vertiefend bearbeitet. Das Verbund-Forschungsvorhaben umfasst 2 Teile:

  • einer an Suffizienz orientierten Akzeptanzforschung für Kleinstwohnungen, die ein zusätzliches Angebot an bezahlbarem Wohnraum bieten könnten und
  • einer grundlegenden Studie über Nachhaltigkeit als städtebaulichem Leitbegriff, in der das IASS den Bedingungen für einen erfolgreichen Start, Verlauf und Abschluss von ambitionierten Stadtplanungsprozessen nachgeht.

Die Akzeptanzforschung bindet mehrere Forschungspartner für die miteinander verknüpften Bausteine mit ein. Durch eine vorgeschaltete Bestandserhebung, eine weitere (vertiefende) repräsentative Umfrage, einen wettbewerblichen Dialog zu architektonisch-städtebaulichen Fragestellungen unter Einbindung der Zielgruppen für Kleinstwohnungen und die systematische Nachhaltigkeitsbewertung der Wettbewerbsergebnisse sollen neue Impulse für bezahlbares Wohnen erarbeitet werden, die über Norderstedt genutzt werden können.

Die Identifizierung von interessierten Zielgruppen und deren differenzierte Einbindung in den Forschungsprozess ist für die Akzeptanz der prototypischen Ergebnisse ebenso wichtig wie das einzuholende Urteil der Wohnungswirtschaft.

In gleicher Weise zielt auch die Studie „Nachhaltigkeit als städtebaulicher Leitbegriff“ auf Ergebnisse, die in vielen (deutschen) Kommunen Gültigkeit haben. Die Verbreitung der Ideen und deren Nutzung auch in anderen Städten ist ausdrückliches Ziel.