Stadt Lüneburg

Ein urbanes Reallabor für die lokale Umsetzung der Sustainable Development Goals (LG2030PLUS)

„Wie sieht eine nachhaltige Hansestadt Lüneburg im Jahr 2030+ aus, in der sich Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) beteiligen und sich ihrer globalen Verantwortung bewusst sind?”

Unter dieser Fragestellung startete das Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ in den Wettbewerb. Insgesamt 25 Visionen für Lüneburg wurden gemeinsam von Lüneburgerinnen und Lüneburgern, der Hansestadt und der ansässigen Universität entwickelt. Jede der Visionen soll direkt oder indirekt zum Erreichen eines oder mehrerer UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) beitragen. Das Ergebnis der ersten Phase ist der „Atlas der Visionen“. In der 2. Phase sind hieraus 17 konkrete #LüneburgerLösungen entstanden, mit denen diese Visionen wahr werden sollen.

Die #LüneburgerLösungen sollen in Phase III in unterschiedlicher Form als Realexperimente umgesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist das  Wohnprojektekontor: die zentrale Anlaufstelle soll das Bewusstsein für die vielfältigen Möglichkeiten des Wohnens in Lüneburg erhöhen. Auch die Servicestelle für Ehrenamt bietet Initiativen und Interessierten Beratung, Unterstützung und Räumlichkeiten an.

Ziel der Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ ist es, die Hansestadt ganzheitlich als Reallabor für fortlaufende Gestaltungs- und Lernprozesse zur lokalen Umsetzung der SDGs weiterzuentwickeln und langfristig als kooperativen Prozess der Zukunftsgestaltung zu verstetigen. Lüneburg 2030+ soll zudem eine zentrale Rolle bei der Erarbeitung des durch den Rat der Hansestadt beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzepts einnehmen.

Zudem sind verschiedene Komponenten der Lüneburger Lösungen bereits in Aktivitäten der Verwaltung der Hansestadt integriert. Die Umsetzung einer der Lüneburger Lösungen konnte im Rahmen der erfolgreichen Teilnahme an einem Wettbewerb des Rats für Nachhaltige Entwicklung sichergestellt werden. Zudem ist das Reallabor Lüneburg 2030+ als Teil von drei Drittmittelprojekten der Leuphana national und international vernetzt.