Stadt-Land-Plus

Unter dem Motto „Stadt-Land-Plus: Gemeinsam mehr erreichen für starke Regionen“ arbeiten bundesweit verschiedene Verbundvorhaben mit Akteuren aus Wissenschaft und Praxis an der Verknüpfung von Stadt und Land und optimieren diese nachhaltig.

StadtLandPlus

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Stadt, Umland und ländlicher Raum sind aufeinander angewiesen - dennoch scheint die Kluft zwischen den Lebenswelten zu wachsen. In Wachstumsregionen intensivieren sich konkurrierende Interessen um knappe Ressourcen - in schrumpfenden Regionen wachsende Ungleichheiten der Lebensverhältnisse. Die Entwicklung von Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum ist eng verflochten - Nahrungsmittel, Baustoffe und Abfälle sind offensichtliche Beispiele der Stoffströme. Hinzu kommt die Vernetzung im Hinblick auf Wohnungsmärkte, Verkehr oder Kultur. Stadt und Land müssen als zusammenhängendes System verstanden werden.

Mit der  BMBF-Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ werden derzeit 12 interdisziplinäre Verbundvorhaben zwischen Ost- und Bodensee gefördert. Sie verfolgen integrierte Forschungs-Praxis-Ansätze zur Entwicklung innovativer Lösungen für den Interessensausgleich, für nachhaltige interkommunale Wohnungsmärkte und für regionale Wertschöpfung.

Miteinander entwickeln die Praxispartnerinnen und Praxispartner und Forschungsinstitutionen innovative Lösungsansätze für die gemeinsame nachhaltige Entwicklung von Stadt, Umland und ländlichem Raum. Hierzu gehört die Ausbildung einer nachhaltigen regionalen Kreislaufwirtschaft oder die Verbesserung der gemeinsamen informations- und wissensbasierten Entscheidungsgrundlagen der betroffenen Akteure für ein regional nachhaltiges Landmanagement.

Die Förderrichtlinie „Stadt-Land-Plus“ ist Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA³.

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