Ressourcenschutz

Straße in Lübeck

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Unsere Städte wachsen weiter und gehören nach wie vor zu den größten Ressourcenverbrauchern. Um die Ressourcen- und Klimaschutzziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen, ist die kommunale Ebene entscheidend: hier bewegen sich viele verschiedene Stoffströme (u.a. Baustoffe, Wasser, Abwasser), die Einfluss auf die Nutzung von natürlichen Ressourcen und Flächen haben. Vor allem Baustoffe weisen enorme Emissionsrucksäcke auf, die bereits indirekt bei der energieintensiven Zementherstellung entstehen.

Kommunen können durch innovative Konzepte in den Bereichen Neubau, Sanierung von Gebäuden, Infrastrukturplanung sowie nachhaltiger Flächennutzung wesentliche Beiträge zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten. Unter anderem ist dabei an gezielte Verdichtung von Siedlungsstrukturen zu denken, die zugleich den Anforderungen der „doppelten Innenentwicklung“ mit gesunden Wohn- und Aufenthaltsqualitäten Rechnung tragen muss. Es geht aber auch um einen ressourcenschonenden Materialeinsatz beim Bau und der Sanierung von Gebäuden sowie Infrastrukturen. Insgesamt bedarf es einer Optimierung von Stoffkreisläufen über den gesamten Lebenszyklus zur Sicherung der Ressourcen sowie einer nachhaltigen Produktion.

Wie eine ressourcenschonende und resiliente Stadtentwicklung gelingen kann und welche Vorgaben dafür notwendig sind, war Thema der Begleitkreis-Sitzung der Innovationsplattform Zukunftsstadt „Stadtverdichtung und Ressourcenschutz“.