Ressourcenschutz

Ressourcenschutz

Jaehoon Shin / Pixabay

Unsere Städte wachsen weiter und gehören nach wie vor zu den größten Ressourcenverbrauchern. Um die Ressourcen- und Klimaschutzziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen, ist die kommunale Ebene entscheidend: hier bewegen sich viele verschiedene Stoffströme (u.a. Baustoffe, Wasser, Abwasser), die Einfluss auf die Nutzung von Ressourcen und Fläche haben. Gerade hier sind enorme Emissionen zu verzeichnen, beispielsweise bei der Zementherstellung.

Kommunen können durch innovative Konzepte in den Bereichen Neubau, Sanierung von Gebäuden, Infrastrukturplanung sowie nachhaltigem Flächenmanagement wesentliche Beiträge zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten. Unter anderem ist dabei an gezielte Verdichtung von Siedlungsstrukturen zu denken, die zugleich den Anforderungen der „doppelten Innenentwicklung“ mit gesunden Wohn- und Aufenthaltsqualitäten Rechnung tragen muss. Es geht aber auch um einen ressourcenschonenden Materialeinsatz beim Bau und der Sanierung von Gebäuden sowie Infrastrukturen. Insgesamt bedarf es einer Optimierung von Stoffkreisläufen zur Sicherung der Ressourcen sowie einer nachhaltigen Produktion.

Leitfragen des Begleitkreises:

  • Wie werden urbane Stoffströme in der gegenwärtigen Planungspraxis berücksichtigt?
  • Welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen bei der Einflussnahme auf urbane Stoffströme durch stadtplanerische Instrumente?
  • Welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen bei der Nachverdichtung urbaner Räume?
  • Wie und womit können Bund und Länder Kommunen bei der Umsetzung unterstützen?