Mobilität in der Stadt: sauber, sicher, stressfrei

Die Forschungsagenda "Nachhaltige urbane Mobilität" des BMBF skizziert, wie Wissenschaft und Praxis den Weg zu einem menschlichen und umweltfreundlichen Mobilitätssystem für Stadt und Umland gestalten können.

Fahrradfahrer im Morgenlicht

Fahrradfahrer im Morgenlicht

Getty Images, Paul Aguirre / EyeEm

Mit der Forschungsagenda will das BMBF dazu beitragen, dass der Wandel der Mobilität mit einer größeren Nachhaltigkeit einhergeht. Denn bisher belastet der Verkehrssektor Menschen und Umwelt erheblich, u.a. durch klimaschädigende Treibhausgasemissionen, lokale Schadstoffbelastungen, Lärm und Flächenverbrauch. Zudem ist die Infrastruktur teils überlastet und nicht für alle Menschen gut zugänglich, so dass individuelle Mobilität eingeschränkt wird.

Das BMBF wird Kommunen dabei unterstützen, zusammen mit den relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, die sich daraus ergebenden Anforderungen miteinander zu vereinbaren und lokal sowie regional passende Antworten zu finden. Denn nachhaltige Mobilität wird vor Ort konkret. Nachhaltigkeit umfasst dabei ökologische, soziale und ökonomische Aspekte.

Dabei müssen technologische Ansätze mit individuellen Wünschen und den Gestaltungsmöglichkeiten von Kommunen zusammen gebracht werden. Deshalb setzt die Forschungsagenda auf einen systemischen Ansatz. Veränderungen entstehen im Zusammenspiel von Technologien, Stadt- und Infrastrukturplanung, sozialem Verhalten sowie gesellschaftlichen und individuellen Bedürfnisse. Durch die Förderung der systemischen Mobilitätsforschung will das BMBF aufzeigen, welche Ansatzpunkte für eine nachhaltigere Mobilität geeignet sind.