Memorandum Urbane Resilienz

Die Corona-Pandemie hat umfassende Folgen für das persönliche Leben und das Zusammenleben in unseren Städten. Ein Expertengremium hat einen Handlungsrahmen und Empfehlungen erarbeitet, um Städte zukunftsfähig zu gestaltet.

Stadtansicht Köln

pixabay / Michael Philipp

Das Memorandum „Urbane Resilienz – Wege zur robusten, adaptiven und zukunftsfähigen Stadt“ wurde auf dem 14. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (3. und 4. Mai 2021) in Köln verabschiedet.

Seit Frühjahr 2020 verändert die Corona-Pandemie mit ihren Folgen das Alltagsleben grundlegend. Insbesondere Städte und Gemeinden standen und stehen vor großen Herausforderungen bei der Bewältigung der Krise.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat deswegen im Herbst 2020 einen unabhängigen Expertenbeirat damit beauftragt, Wege aufzuzeigen, um Städte und Gemeinden zukunftsfähig und resilient zu gestalten. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik mit ihren eingespielten Strukturen war die geeignete Plattform, diesen Prozess zu begleiten.

In einem intensiven und interdisziplinär aufgestellten Arbeitsprozess ist hieraus ein Memorandum zur urbanen Resilienz entstanden. Das Memorandum formuliert Handlungsempfehlungen und Schlussfolgerungen für die Stadtentwicklung. Urbane Resilienz beschreibt dabei die Fähigkeit eines städtischen Systems und seiner Bevölkerung, bei Krisen oder Katastrophen widerstandsfähig zu reagieren, und sich dabei zugleich anzupassen und sich hinsicht­lich einer nachhaltigen Stadtentwicklung umzugestal­ten.

Mit der Verabschiedung des Memorandums im Rahmen des Bundeskongresses gilt es in den nächsten Monaten nun, das Memorandum mit Leben zu füllen und in den Städten und Gemeinden vor Ort umzusetzen.