Landkreis Rottal-Inn

Man erarbeitete mit zahlreichen Bürgern sieben Projektkonzeptionen für die Umsetzung:
Bürgerbeteiligungsplattform; Innovationskultur; Willkommensmappe; Hilfreiche Technik im Alter; Demenz; Prävention; Zukunftsorte bauen.

Zukunftsorte bauen

Zukunftsorte bauen

Landkreis Rottal Inn / Tobias Hanig (Pfarrkirchen)

Unsere Zukunft Rottal-Inn 2030+

Phase 1: 9/2015- 5/2016
Es wurden bestehende Strategien und Zielsetzungen im Landkreis Rottal-Inn betrachtet, insbesondere das Kreisentwicklungskonzept von 2014 sowie weitere Fachkonzepte wie das Seniorenpolitische Gesamtkonzept, die Leader-Entwicklungsstrategie (LES) oder die Jugendbefragung 2014. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich gesamtgesellschaftliche Megatrends (wie z.B. Individualisierung, Gesundheit, Mobilität) auf eine ländliche Region wie Rottal-Inn auswirken und welche eigenen Zukunftstrends eine strategische Herangehensweise im Landkreis Rottal-Inn verlangen.

Es leiteten sich vier strategische Entwicklungspfade für 2030+ für den Landkreis Rottal-Inn ab und wurden in jeweils an einem Abend diskutiert: „Innovation – Wie kommt das Neue in die Region?“, „Willkommen im (Berufs-)Leben“, „Generationenübergreifendes Miteinander“ und „Zukunftsorte bauen“.

Phase 2: 1/2017 – 6/2018
Zur Umsetzung der Visionen wurden Projektkonzeptionen mit Organisations-, Projekt- und Personalstrukturen ausformuliert. Der Fachbereich Kreisentwicklung hat dabei die zentrale Rolle als strategische Steuerungseinheit.

In Phase 2 brachten unterschiedliche wissenschaftliche Partner ihre Expertise in die Projektkonzeptionen ein, u. a. die TH Deggendorf mit dem European Campus Rottal-Inn, die Hochschule für angewandtes Management Ismaning, die Universität Passau, die FH Oberösterreich und die Universität Lund/ Schweden.

Es fanden 55 Denkwerkstätten zur Projektentwicklung statt, wie Exkursionen, Vorträge mit Diskussion, moderierte Gruppendiskussionen und interdisziplinäre Arbeitsbesprechungen. Es wurde darauf Wert gelegt, die Inhalte zu dokumentieren und auch die gewonnenen Eindrücke und Ideen der Teilnehmer „einzufangen“. Dabei wirkten ca. 600 Personen mit, u.a. Experten aus Forschung und Wirtschaft, kommunale Vertreter (Lokalpolitik und Verwaltung) sowie Schüler und Studierende, v.a. aus dem Bereich Gesundheit, mit.

Mit den Erkenntnissen aus den Denkwerkstätten erarbeitete man mit zahlreichen Bürgern sieben Projektkonzeptionen für die Umsetzung:

  • Bürgerbeteiligungsplattform
  • Innovationskultur
  • Willkommensmappe
  • Hilfreiche Technik im Alter
  • Demenz
  • Prävention
  • Zukunftsorte bauen