Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region

Maßnahmen zur Anpassungen an die Folgen des Klimawandels stehen im Mittelpunkt der 15 Verbundprojekte im Themenbereich Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region. Kommunalverwaltungen arbeiten in den Projekten eng und auf Augenhöhe mit Forschungseinrichtungen zusammen – um sowohl innovative als auch passgenaue Strategien und Handlungsoptionen zu entwickeln.

Beispielsweise untersucht die Landeshauptstadt München zusammen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, wie stadtklimatisch wichtige Grünflächen trotz steigenden Bedarfs an Wohnflächen erhalten und gestärkt werden können. Im Projekt HeatResilientCity geht ein transdisziplinäres Forschungsteam der Frage nach, wie sich Wohnquartiere in Großstädten so gestalten lassen, dass das Leben dort auch bei sommerlichen Höchsttemperaturen angenehm bleibt. In zwei Beispielquartieren in Dresden und Erfurt misst das Team zunächst Lufttemperatur und Luftfeuchte.

Darauf aufbauend werden bauliche Anpassungen simuliert und pilothaft umgesetzt. Weitere Projekte entwickeln Ansätze um städtische Infrastrukturen und Wirtschaftsstrukturen robuster zu machen oder erproben neue Formen der kommunalen Klima-Governance.

Durch ihre umsetzungsorientierte und erprobende Ausrichtung zeigen die Projekte, wie sich Städte effektiv und effizient auf den Klimawandel einstellen können.