Digitalisierung

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PantherMedia / peshkova

Die Digitalisierung hat inzwischen Einzug in alle Lebensbereiche erhalten und bringt neue Anforderung an die Stadtentwicklung mit sich. Smarte Technologien können dabei neue Chancen und Möglichkeiten eröffnen, indem zum Beispiel öffentliche Aufgaben effektiver gelöst und Belastungen durch den Individualverkehr reduziert werden. Insgesamt sind nahezu alle Bereiche von den digitalen Veränderungen betroffen: Infrastrukturen, urbane Dienste und Governance oder auch die lokale Wirtschaft. Auch müssen mögliche Risiken wie die soziale Zugänglichkeit der digitalen Technologien und Datenschutzprobleme betrachtet werden.

Bislang fehlt es häufig noch an strategischen Herangehensweisen, um neue digitale Technologien sinnvoll zu nutzen und mit den Zielen einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu verknüpfen.

Zur Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen zur Digitalisierung sowie zur Identifikation von Chancen und Risiken auf kommunaler Ebene hat die Bundesregierung auf Beschluss des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung 2016 die Dialogplattform Smart Cities eingerichtet. Rund 70 nationale Experten aus Städten, Kreisen und Gemeinden, der kommunalen Spitzenverbände, verschiedener Bundesressorts, der Städtebauministerien der Länder, von Wissenschaftsorganisationen, Wirtschafts-, Sozial- und Fachverbänden sowie der Zivilgesellschaft diskutierten im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und Workshops darüber. Mit der Smart City Charta legte die Dialogplattform 2017 Leitlinien und Empfehlungen vor, wie die digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig und im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung gestaltet werden kann.

Aufbauend auf der entwickelten „Smart City Charta“ soll auch in der Innovationsplattform Zukunftsstadt (IPZ) das Zusammenspiel zwischen Digitalisierung und nachhaltiger Stadtentwicklung sowie zwischen Forschung und Kommunen stärker in den Blick genommen werden.